ALBA Berlin hat das 17-jährige Basketball-Talent Mia Wiegand aus den TG Sharks Würzburg verpflichtet. Die Abwehrspezialistin wechselt in den Nachwuchsbereich der Berliner, während sie weiterhin in der 2. Bundesliga für Würzburg aufläuft.
Was genau passiert mit Mia Wiegand?
Mia Wiegand, 17, verlässt die TG Sharks Würzburg nach drei Jahren in der Startaufstellung. Sie ist die dritte Stammspielerin innerhalb kurzer Zeit, die den Verein verlässt — nach Paula Wenemoser und Marja Wahl. Ihre Stärken liegen in den Rebounds, den Steals und der Fähigkeit, den Gegner im Paint zu stören. Sie bleibt bis Saisonende in Würzburg, spielt aber ab der nächsten Saison offiziell für ALBA Berlin.
Warum ist das wichtig für ALBA Berlin?
ALBA Berlin baut gezielt auf junge, defensiv starke Spielerinnen auf. Wiegand bringt eine Kombination aus Athletik, Basketball-IQ und Disziplin mit, die in der Nachwuchsförderung extrem selten ist. Der Club hat in den letzten 18 Monaten nur drei Nachwuchsspielerinnen aus der 2. Bundesliga verpflichtet — Wiegand ist die erste mit Start-Erfahrung in der Liga. Ihre Feldwurfquote von 47 % und ihre Dreierquote von 38 % aus der letzten Saison machen sie zu einem wertvollen Projekt.
Was kommt als Nächstes?
Die TG Sharks Würzburg werden den Verlust mit drei U18-Spielerinnen aus ihrem eigenen Nachwuchs ausgleichen. ALBA Berlin hat bestätigt, dass Wiegand in der kommenden Saison für das U19-Team der Berliner in der Jugend-BBL auflaufen wird. Sie wird parallel an Trainingseinheiten mit der ersten Mannschaft teilnehmen, aber nicht in der Damen-BBL eingesetzt. Trainerin Sandra Dijon hat bereits angekündigt, Wiegand als langfristige Option für die Backcourt-Position zu sehen.
Wie reagiert Würzburg auf den Verlust?
Die TG Sharks Würzburg haben keine offizielle Stellungnahme abgegeben, aber Trainerin Lisa Kühn sprach in einem internen Meeting von einem "schweren, aber notwendigen Schritt". Die Vereinsführung betont, dass Wiegand nicht verkauft, sondern nur in den ALBA-Nachwuchs überführt wurde. Der Verein behält die Transferrechte bis zum Alter von 20 Jahren. Die Fans in Würzburg zeigen sich enttäuscht, aber realistisch — die meisten erkennen, dass Wiegand nun bessere Entwicklungschancen hat.
